Schule in Nigeria 2008

Eine Schule für Ihitte / Nigeria - Vorschule wurde vor dem Abriss gerettet und neu gebaut
April 2008: Die Dorfschule in Inhitte ist in einem katastrophalen Zustand und steht kurz vor dem Zusammenbruch. Die Regierung macht keine Anstalten, hier Abhilfe zu schaffen. Pfarrer Dr. Julis Mmegwa, der eine große Pfarrei in Owerri/Nigeria leitet, schilderte Jochen Ofner bei einem Besuch in München die Hoffnungslosigkeit der dortigen Kinder und ihrer Mütter, zumeist Witwen.
Die Familie Ofner sagte zu, für die Reparaturen der Schule aufzukommen. Zusammen mit einem Bauleiter wurde ein Kostenplan erstellt, Material beschafft, Bauarbeiter und Zulieferer eingestellt. Es dauerte über ein Jahr, bis das Dach neu gedeckt, die Wände ausgebessert und die Fussböden erneuert werden konnten. Auch die Toilette, die aus provisorisch übereinander gelegten Wellblechteilen bestand, wurde komplett erneuert durch ein gemauertes Gebäude mit einfachen Toilettenschüsseln, Waschbecken usw. Ende April konnte der Bau abgeschlossen werden. Die Kinder und Eltern sind sehr froh darüber – können doch hier wieder viele Generationen von Schulkindern ausgebildet werden. Jochen Ofner dankte Pfarrer Dr. Julius Mmegwa vor Ort, der uneigennützig das ihm zur Verfügung gestellte Geld und seine Zeit dafür investierte, um die Grundbedürfnisse der Menschen in seiner Heimat zu stillen.